Die Pandemie hat auch den FPV-Rennsport erfasst. Zwei Jahre nach unserem letzten Whoop-Rennen im Change Club ist immer noch Funkstille in der österreichischen Rennszene. Warum, kann sich wohl jeder denken.
Doch auch wenns auf der Rennstrecke ruhig ist, fliegen wir doch weiter. Unsere Piloten konnten in den letzten Jahren wertvolle Erfahrungen in der Video- und Filmproduktion sammeln. Wir durften gemeinsam mit verschiedenen Produktionen oder auch in Eigenregie einige Projekte auf die Beine stellen, die vier schönsten Momente haben wir für euch hier zusammengefasst:
Wir verfolgten gemeinsam mit CONNECT Camo&Crooked im Heißluftballon.
Wir konnten für das Technische Museum Wien drei kleine Spots mit Flügen durchs Museum drehen.
Für den LiquidMarket konnten wir dank unserer ultraleichten Drohnen Luftaufnahmen der Wiener Werkshallen zur Verfügung stellen und auch das Event live begleiten.
Wie gehts weiter?
In unseren Köpfen geistern schon die nächsten FPV-Projekte herum. Wir sind gemeinsam mit den Wiener Werkshallen in Gesprächen und es eröffnet sich die noch nie dagewesene Möglichkeit, ein FPV-Rennen mitten in Wien zu veranstalten. Was genau geplant ist, können bzw. wollen wir noch nicht verraten… es wird aber auf jeden Fall herausfordernd.
Dankeschön an alle Piloten, Helfer und Besucher. Gratulation an den neuen Wiener Whoop Racing League Champion Ludi!
Ebenso danke an: Snowhill FPV und Eure Eminenz für die Reparatur des Spiegeltunnels. Tiny Whoop und modell-hubschrauber.at für die Unterstützung mit den Preisen. Club Change für die geile Location. #FastForwardFPV für die Kooperation.
Bei den 24 Minuten von Wien handelt es sich erstmals um ein Whoop Ausdauerrennen. 3 oder mehr Piloten eines Teams fliegen dabei nacheinander so lange, bis die 24 Minuten aus sind.
Gleichzeitig treten 3 Teams gegeneinander an.
Die Anzahl der erflogenen Runden bestimmt den Gewinner.
Vorrunden:
Die vollen 24 Minuten von Wien werden nur von den 3 besten Teams gegeneinander ausgefochten.
Kommen mehr als 3 Teams zustande, so werden alle Teams (ebenso gegen andere Teams) ein kürzeres Ausdauerrennen fliegen. Voraussichtlich wird es dabei etwa um 10 Minuten Rahmenzeit handeln.
Die erreichte Anzahl der Runden (mehr = besser) wird dabei entscheiden, welche Teams in die Finalrunde kommen.
Ablauf:
Jedes Team bekommt eine Frequenz zugeteilt, die auf allen Fluggeräten dieses Teams in der Vorbereitungszeit eingestellt wird.
Ebenso bekommt jedes Team eine Farbe zugeteilt. Ein Isolierband Streifen oder ähnliches wird angebracht um einwandfrei die Teamzugehörigkeit feststellen zu können und Runden zu zählen. Dieses wird vom Veranstalter gestellt.
Die Runden werden von Spottern gezählt.
Es wird einen dedizierten Start/Lande Bereich geben, der nicht direkt neben den Piloten liegt, um Störungen beim anstecken so gut wie möglich zu minimieren.
Der Pilot, der seinen Flug beendet, fliegt nicht durch Start/Ziel sondern fliegt den Start/Wechselbereich an, landet dort. Der nächste Pilot des Teams startet aus diesem Bereich und vollendet die Runde des Vorpiloten mit dem Durchflug durch Start/Ziel.
Ein Helfer oder Pilot, der gerade nicht fliegt, ist für den Boxenstopp zuständig und wird hereinlandende Kopter abstecken und den Whoop des nächsten Piloten anstecken. Ist dieser nächste Whoop “scharf” und der vorherige abgesteckt, kann gestartet werden.
In dieser Zeit des scharf schaltens/ansteckens tauschen auch die Piloten die Plätze. Es ist darauf zu achten hierbei andere Piloten nicht zu behindern bzw. zu stören.
Jeder startende Pilot muss pro Start mindestens ca Minute fliegen. Dadurch soll vermieden werden, das schwächere Piloten nur kurz fliegen und Stärkere alles absolvieren.
Die Piloten eines Teams müssen hintereinander fliegen (fixe Reihenfolge). Sollte ein Pilot während des Rennens nicht starten können ist dies der Rennleitung mitzuteilen und wird mit Strafrunden (Anzahl abhängig von der Länge des Kurses) geahndet.Ein Nicht-Melden führt zu weiteren Zeitstrafen und/oder Disqualifikation.
Nach Ablauf der Zeit fliegen die Piloten die begonnene Runde fertig, danach wird gelandet. Die erreichten Gesamtrunden des Teams ergeben die Wertung.
Dadurch das während dem Flugbetrieb Videosender hochgefahren werden, kann es zu Störungen kommen. Dies kann nicht verhindert werden und gilt hier nicht als Einspruch, außer wenn der Kanal komplett vom Bild eines anderen okkupiert wird, weil der falsche Kanal eingestellt wurde oder stärker als 25mw gesendet wird.
Spezial – der Le Mans Start:
Der erste Pilot sitzt bereit zum fliegen im Pilotenbereich.
Die Whoops müssen abgesteckt im Startbereich stehen.
Beim Startsignal läuft der Helfer vom Pilotenbereich in den Startbereich, steckt den Whoop an und es darf sofort losgeflogen werden.
Auch hier ist darauf zu Achten andere Piloten/Helfer nicht zu behindern.
Gewinner ist jenes Team, das die meisten Gesamtrunden im Finallauf absolviert hat.
Sollten 2 Teams die gleich Anzahl an Runden nach Ablauf der Zeit haben gewinnt das Team, dass die Runde, in der sich beide Teams befinden, schneller durch das passieren von Start/Ziel abschließt.
Die Regeln für die neue Saison sind ab jetzt offiziell verfügbar
=> Rules 2019-2020 (Link zum PDF mit dem gesamten Regelwerk)
Wichtigste Änderungen: – Brushless Motoren sind erlaubt – Kein Gewichtslimit mehr – Größenbeschränkungen auf — <76mm Motor zu Motor Abstand — <41mm Propellerdurchmesser
ViennaFPV unterstützt rotor-service.at ein wenig beim Ablauf des Rennens am Platz des MBC Dädalus (viele Hände, schnelles Ende 😉 ) darum hier noch der Infotext von:
http://rotor-service.at/fpv-race/
FPV Race St. Valentin 2019!
Da
das Funrace vergangenes Jahr so gut angekommen ist und auch problemlos
ablief veranstalten wir unser erstes offizielles FPV Race am Platz des
MBC Dädalus mit Preisen im Wert von über 800€! (y)
– Preise: Wertgutscheine von modell-hubschrauber.at (extrem großes FPV Sortiment!)
1. 300€ Wertgutschein
2. 200€ Wertgutschein
3. 100€ Wertgutschein
4. 50€ Wertgutschein
Drei SLS, ein Gens Ace Akku sowie Straps von Folienrabe.at werden unter allen anderen Teilnehmern nach dem Wettbewerb verlost!
Es gibt also auch für nicht Finalisten die Chance etwas zu gewinnen!
(eventuell kommt noch das ein oder andere hinzu, Anfragen an weitere Firmen wurden noch nicht beantwortet)
– Teilnehmeranzahl: Ein wichtiger Punkt! Wir veranstalten das Race bei einer Teilnehmeranzahl von min. 30 bis max. 46 Piloten. Wie auch auf dem Anmeldeformular noch einmal beschrieben kommt das Race nur zu Stande wenn bis zum Anmeldeschluss (23.08.2019) mindestens 30 Piloten gemeldet sind, andernfalls folgt maximal 7 Tage danach eine schriftliche Information und das Startgeld wird retourniert. Ich denke aber das sollte machbar sein, oder?
– Ablauf: Ist etwas von der Teilnehmeranzahl abhängig. Wir möchten dass so viele Piloten wie möglich auch Sonntags fliegen können. Geplant ist Samstag Training + Qualifying, Sonntag Double Elimination mit 32 Piloten.
– Equipment: bis 6S | 5,1 Zoll Propeller | Unify/Tramp/Furious VTX mit 25mw | geflogen wird mit den eigenen Brillen Modulen
– Nächtigen: Zelte + Wohnwägen sind am Flugplatz gerne gesehen. Es gibt ein WC, fließend Wasser (kein Trinkwasser!), Strom und nette Stimmung am Lagerfeuer.
– Verpflegung: Ein Griller steht zur Verfügung, ebenso Einkaufsmöglichkeiten die wenige Autominuten entfernt sind.Eine Kantine o.ä. gibt es nicht, dafür aber einen Getränkeautomaten.
Ich freue mich auf zahlreiche Anmeldungen und ein nettes Rennwochenende!
– Preise für die ersten 8 Plätze in Form von modell-hubschrauber.at Wertgutscheinen: 1. 250€ 2. 150€ 3. 100€ 4. 75€ 5. 50€ 6. 25€ 7. 15€ 8. 10€
– Teilnehmeranzahl: Ein wichtiger Punkt! Wir veranstalten das Race bei
einer Teilnehmeranzahl von min. 30 bis max. 46 Piloten. Das Race kommt
daher nur zu Stande wenn bis zum Anmeldeschluss (31.07.2019) mindestens
30 Piloten gemeldet sind, andernfalls folgt maximal 7 Tage danach eine
schriftliche Information und das Startgeld wird retourniert.
–
Ablauf: Ist etwas von der Teilnehmeranzahl abhängig. Wir möchten, dass
so viele Piloten wie möglich auch Sonntags fliegen können. Geplant ist
Samstag Training + Qualifying, Sonntag Double Elimination mit 32
Piloten.
– Equipment: bis 6S | 6 Zoll Propeller | Unify/Tramp/Furious VTX mit 25mw | geflogen wird mit den eigenen Brillen Modulen
– Nächtigen: Zelte. Es gibt ein WC, fließend Wasser, Strom.
– Verpflegung: Ein Griller steht zur Verfügung, ebenso Einkaufsmöglichkeiten die wenige Autominuten entfernt sind. Eine Kantine o.ä. gibt es nicht, Getränke können aber lokal erworben werden.
Wir durften heute dem ÖAMTC Team der Niederlassung Erdberg unsere kleinen Whoops und größeren Kopter zeigen und ein kleines Showrennen veranstalten. Die ÖAMTC Mitarbeiter waren von den Microkoptern begeistert und hatten Spaß von ihnen umflogen zu werden. Das Team von @avis-copter präsentierte deren professionelles Equipment und philosophierte mit uns ein wenig über Gesetze, Filmtechnik und natürlich Kopter
Als kleine Belohnung durften wir am Ende aufs Dach und Helipad des ÖAMTC. Der Christophorus Pilot schilderte uns seine Sicht über Drohnen und erklärte uns die Technik. Geiles Teil, aber Schub-Gewicht von 10:1 schafft der nicht 😂
Im Zuge der Vorbesprechung für die *Spoiler* „Langen Nacht der Museen 2019“ die am 5. Oktober 2019 stattfinden durften wir ein paar Runden mit den HD-Whoops im heiligsten des technischen Museums Wien fliegen.
Hier ein kleiner Teaser von Littlewing FPV!!! Umbedingt mit Sound (in Stereo) anhören.
Leider geht alles zu Ende, und damit durften wir nach über einem Jahr und vierzehn Vorstellungen ein letztes Mal im Auftrag von Drohnen360 auf der Bühne des Akademietheaters auftreten. Wir flogen mit Tiny Whoops zwischen den Beinen der Schauspieler umher, nutzten vier choreographierte DJI Tello, zwei DJI Mavic mit Propellerkäfigen, einen 5″ Racer mit vielen LEDs im Sichtflug und einen 18″ Quadkopter.
Wir bekamen durchwegs sehr gutes Feedback vom Publikum, wir dürften auch einen tiefen Eindruck hinterlassen haben. Die Whoops zischten auf der Bühne herum und spielten mit den Darstellern, der beleuchtete Racekopter flog aggressive Manöver um die Bedrohlichkeit der Situation wider zu spiegeln.
Die zwei Mavic waren auch mit den Schauspielern im Körperkontakt, sogar mit Crashes auf der Bühne. Besonders wenn sich der 1500mm 18″ Kopter, welcher liebevoll „Rasenmäher“ getauft wurde, aus der Bühne erhob, konnte man gegen Ende des Stücks die Anspannung fühlen.
Das Highlight zum Schluss waren zwei Runden des Tinywhoops über den Zuschauern im ganzen Saal des Theaters. Den Whoop fing dann der Hauptdarsteller wie eine Fliege aus der Luft und damit war auch unser Auftrag beendet.